4. Januar 2014 Christian Preuss

Auf in ein neues Jahr des Sozialabbaus! Verstärken auch Sie die Oppositionsarbeit!

Ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr gestartet.

Vielleicht haben Sie sich aber auch gesagt, eigentlich gibt es nicht viel zu feiern, nachdem sich die Sozialdemokraten an die CDU herangeschmissen haben, um wieder einmal die reichsten 10 % der Bevölkerung nicht stärker besteuern zu müssen. Wieder wollen sie treu  zur NATO-Politik stehen. (Leider gibt es auch in meiner Partei Leute, die dem nicht skeptisch gegenüberstehen.)

Wieder kam heraus, wie hoch die Beträge sind, die an die "Volksparteien" seitens der Industrie geflossen sind. Wieder wechselt ein hoher CDU-Mann für Millionen zu einem Unternehmen, um dort demnächst Volksvermögen sturmreif zu schiessen für die Privatisierung. Wieder gab es warme Worte der Bundeskanzlerin, mit denen Sie zu mehr Eigeninitiative und Ehrenamt aufrief. Kein kritisches Wort zu den Kriegen, in die unser Land verstrickt ist. Kein Wort über die Spionageaffäre. Pusteblume. Sie dürfen sich etwas wünschen.

Aber: Es gibt für Sprockhövel einen kleinen Erfolg zu verzeichnen. Frau Wieland-Polonyi, CDU-Ratsfrau, ist aus der Partei ausgetreten und hat ihr Mandat niedergelegt. Sie hat  es nicht länger mit ihrem Gewissen vereinbaren können, was da in der internationalen Politik von den Regierungsparteien so alles angerichtet wird (Verweigerung von Schutz für Edward Snowdon, Waffenlieferungen an dubiose Subjekte, unsolidarische EU-Politik). Hut ab und mein voller Respekt gebührt ihr dafür! Auch zuvor schätzte ich sie wegen ihres kritischen Geistes. Alles Gute Ihnen, Frau Wieland-Polonyi!

 

Dies kann jedoch nur ein Anfang sein. Die Sprockhöveler Bevölkerung muss in Opposition stehen zu einer Politik, die die Gelder für eine imperiale Außenpolitik hergibt, die hier -auch in Sprockhövel- dringend für Altenpflege, Arbeitsplätze und einen guten öffentlichen Nahverkehr benötigt werden. Zudem müssen die Menschen, die aus den armgemachten Ländern der Europäischen Union und von außerhalb als Flüchtlinge zu uns kommen, besser mit allem Menschennotwendigen ausgestattet werden, damit sie daheim oder hier ihren Familien helfen  oder sie versorgen können.

Die Ausplünderung der Staaten auch durch die deutsche Wirtschaft und die Finanzmafia erfordern es, dass Wiedergutmachung geleistet wird. Hierbei kommt es auf Sie an. Nur wenn Sie endlich aufwachen und nicht immer wieder den Schadenverursachern Ihre Stimme geben und blindlings vertrauen, dann wird sich alles zum Guten wenden.

In 2014 findet die Kommunalwahl statt. Stärken Sie die einzige Oppositionspartei gegen die Sozialgeizpolitik! Zeigen Sie den anderen Parteien die rote Karte! Wachen Sie auf!