4. September 2014 Christian Preuss

Nach der Wahl - eine Qual?

Sprockhövel, 04.09.2014 -

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Sprockhövels,

nachdem alle Plakate (ca. 90 an ca. 45 Standorten) abgenommen, nachdem das Wahlergebnis verarbeitet und die Sommerpause genossen wurde, finde ich endlich die Muße diese Seite zu überarbeiten.

DIE LINKE hat mit 2,6 % auf den ersten Blick gar nicht so gut abgeschnitten. Und auf den zweiten Blick will das Ergebnis immer noch nicht gefallen. Aber:

Mit einem Ratsmitglied sind wir in den nächsten 6 Jahren weiterhin für Sie vor Ort aktiv und quasi das Sahnehäubchen auf dem Stadtkuchen.

Zudem: Wir waren aufgrund eines personellen Engpasses lediglich in 11 von 16 Bezirken angetreten. Dennoch haben wir fast genauso gut abgeschnitten wie die Piratenpartei, die in sämtlichen Bezirken antrat und folglich auch in allen Bezirken wählbar war. Ein Trostpflaster von hier an die Piratenpartei in Sprockhövel.

Und jetzt die wichtigste aller Fragen:

Wie trostlos wäre das Leben ohne DIE LINKE in Sprockhövel mit dem neoliberalen Einheitsbrei der anderen Fraktionen? Ganz schön trostlos, wie ich finde.

Ich danke unseren Wählern für ihre Stimme, aber insbesondere auch unseren Kandidatinnen und Kandidaten für Ihre Kandidatur.

Die Ergebnisse der Kommunalwahl, der Kreistagswahl und auch der Europawahl finden Sie auf der Internetseite der Stadt Sprockhövel und

hier.

Ich darf nunmehr also unser Wahlprogramm (Anmerkung: Nicht alle Parteien in Sprockhövel hatten überhaupt eines, wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist.) versuchen umzusetzen.

Eine nette kleine Neuerung ist bereits festzustellen, auch wenn ich den bisherigen Bürgermeister Herrn Dr. Walterscheidt ebenfalls sehr geschätzt habe:

Ich darf an den Ältestenratssitzungen (d.h.: Sitzung des Bürgermeisters mit den Fraktionsvorsitzenden) teilnehmen. Bislang haben diese zweimal in netter Atmosphäre stattgefunden.

Ich wünsche dem neuen Bürgermeister Ulrich Winkelmann auch von hier viel Erfolg und ein gutes Beharrungsvermögen gegen die Zumutungen unserer Zeit, die auch an dem Bürgermeister nicht spurlos vorübergehen werden.

Trotz des netten Miteinanders bin ich selbstverständlich zunächst dazu da, das von sozialistischen Ideen durchdrungene Wahlprogramm irgendwie zur Geltung zu bringen.

Helfen Sie mir dabei! Melden Sie sich einfach mal bei mir!

Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass  NATO und EU sich vollständig aus der Ukraine heraushalten sollten. Warum? Gerne würde ich Ihnen dies im persönlichen Gespräch erklären. Sie können aber auch gerne zur Hattinger Montagsdemo (1. Montag im Monat um 17 Uhr vor dem Cafe Mexx am Untermarkt in Hattingen) kommen. Dort gibt es meist auch Ausführungen zu diesem Thema. Neulich feierten wir dort unser 10-jähriges Jubiläum. Trauen Sie bitte nicht den überregionalen Mainstreammedien! Aktuell läuft dort eine Kriegshetze vom Allergemeinsten.

Save-Donbass-People

Mit solidarischen Grüßen

Christian Preuß