19. Oktober 2013 DIE LINKE KV Ennepe-Rur

Kein Platz für Pro NRW in Hattingen und Witten

Pro NRW dürfte mit diesem Tag ganz und gar nicht zufrieden sein: Ihre rassistischen Parolen gegen die Baupläne von Moscheen trafen nur auf die empörten Gegendemonstrant_innen.

Sowohl in Witten als auch in Hattingen zeigten die örtlichen Bündnisse, dass rassistische Parolen im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht willkommen sind – weder in Hattingen noch in Witten noch anderswo.

Gegendemo Pro NRW in WittenDer lange angekündigte Demo-Samstag begann in Witten: Vielleicht 25 Pro NRWler sahen sich der breiten Bürgerschaft der Wittener_innen gegenüber. Mehr als 200 Menschen zeigten in Witten, dass sie tolerant sind und den Moscheeneubau der bosnischen Gemeinde positiv sehen. Das Wittener 'Bündnis gegen Rechts' hatte aufgerufen und viele Menschen aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und weiteren Organisationen waren gekommen, Armin Suceska Sprecher der bosnischen Gemeindeum Pro NRW deutlich zu zeigen, dass sie auch in Witten nicht willkommen sind! DIE LINKE war mit vielen Mitgliedern dabei- Stefan Schmidt hielt ein Grußwort an die demokratischen Demonstrant_innen. Zum Abschluss der Gegendemo folgte man der Einladung der bosnischen Gemeinde und besichtigte die Baustelle des Moscheebaus. Die bosnische Gemeinde hatte Kaffee und Snacks aufgebaut und durch ihren Sprecher Armin Suceska eine kurze Dankesrede gehalten.

Gegendemo Pro NRW in HattingenWeiter ging es dann in Hattingen: Das aus Parteien, Jugendorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften und Einzelpersonen neu gegründete Bündnis "buntes Hattingen gegen Rechts" mobilisierte bis zu 600 Gegendemonstrant_innen, die sich Pro NRWs rassistischen Parolen mit einer Menschenkette und lautstarkem Protest entgegenstellten. Auf der Auftaktkundgebung sprach neben Bürgermeisterin Dagmar Goch auch Felix Rauls, Kreisvorstandsmitglied im Kreisverband DIE LINKE. Ennepe-Ruhr.

Hattinger waren unter den 20 Pro-NRW-Demonstranten nicht zu finden. Solidarisch mit den Gegendemonstranten zeigten sich die AutofahrerInnen, die zwischen Pro-NRWlern und Gegendemonstranten fahren durften und durch Hupen ihrem Unmut über die islamfeindliche Partei Luft verschafften.

Pro NRW wird diesen Tag in Erinnerung behalten: Weder nach Witten noch nach Hattingen werden sie angesichts des enormen Widerstand der Bürgerinnen und Bürger gerne zurückkehren. Und falls sie es doch tun, können sie sich unseres Protests sicher sein!