2. Mai 2016 Ulrich Rothtauscher

1. Mai Veranstaltungen des DGB im Ennepe Ruhr Kreis

Internationaler Kampftag der Arbeiterbewegung auf dem Vendômer Platz in Gevelsberg

Internationaler Kampftag der Arbeiterbewegung auf dem Vendômer Platz in Gevelsberg

Unter Beteiligung der LINKEN Ennepe Ruhr Kreis fanden die Veranstaltungen des DGB in drei Städten des Ennepe Ruhr Kreises zum 'Internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung' statt

Die Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 'Internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung' am 1. Mai 2016 in den Städten Gevelsberg, Hattingen und Witten unter Beteiligung der Partei DIE LINKE. Ennepe Ruhr Kreis fanden auch in diesem Jahr unter regem Besucherandrang statt.

DIE LINKE hatte ihre Informationsstände unter das Kampagnenmotto
"Das muss drin sein"
gestellt und dazu reichlich Informationsmaterial für die Besucher zur Verfügung gestellt, welches auch von den Veranstaltungsgästen interessiert entgegengenommen wurde.

Immer mehr Menschen müssen für immer weniger Geld arbeiten.
Wir haben es schwarz auf weiß:
Die rot-grüne Agendapolitik hat mit ihren rabiaten Einschnitten in den Sozialstaat Arbeit massiv entwertet.
Die Deregulierungen am Arbeitsmarkt der letzten 20 Jahre haben nicht zur Verbesserung der Situation der Beschäftigten beigetragen.
Im Gegenteil: Das Normalarbeitsverhältnis wird zum Auslaufmodell.
Jede und jeder Vierte arbeitet in so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen.

Leiharbeit, Werkvertragsarbeit, gezwungene Teilzeit, Dauerbefristungen, miese Entlohnung und zunehmender Stress – das ist das, was uns die Regierung als Jobwunder verkaufen will.
Mehr als zwei Millionen Frauen und Männer müssen mittlerweile einen zweiten Job annehmen, weil das Geld nicht reicht.

Prekäre Arbeit macht auch das Leben unsicher. Familie und Freizeit lassen sich nicht mehr planen und gestalten. Steigende Mieten und Energiepreise verdrängen Menschen aus ihren Lebensmittelpunkten.
Mit der Kampagne "Das muss drin sein" stellen wir der neoliberalen Politik und ihrer Diktatur des Kapitals konkrete Forderungen entgegen, die den Menschen wieder ins Zentrum politischen Handels stellen:

1.     Befristung und Leiharbeit stoppen.

2.     Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV.

3.     Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst.

4.     Wohnung und Energie bezahlbar machen.

5.     Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.

Angesichts dieser Tatsachen ergaben sich interessante und aufschlussreiche Gespräche mit den Gästen der diversen Veranstaltungen bei denen uns besonders in den obigen Punkten fast unisono zugestimmt wurde.

Alles in allem war die Beteiligung der LINKEN an den Festivitäten ein voller Erfolg und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft schauen, auch angesichts der im nächsten Jahr 2017 anstehenden Wahlen.