Heilenbecke Wasser für Ennepetal
Im Rahmen der Diskussion über die Neuvergabe der Konzession für die Wasserversorgung der Stadt Ennepetal hat der Ortsverband Die Linke Ennepetal die Heilenbeckertalsperre besucht.
Eingeladen wurden wir vom Heilenbecke Wasserverband, es ging darum Fragen zu Diskutieren zur anstehenden Konzessionsvergabe.
Uns Linken war es wichtig uns darüber zu informieren, wie bei der anhaltender Trockenheit durch den fortschreitenden Klimawandel eine Wasserversorgung der Stadt Ennepetal in Zukunft sichergestellt werden kann.
Die Heilenbeckertalsperre versorgt primär den Stadtteil Milspe mit Wasser .
Auf Nachfrage wurde uns versichert das in Notfällen für ca. 5-7 Tage eine Wasserversorgung für ganz Ennepetal sichergestellt werden kann.
Auch wurde in der Heilenbecke Talsperre in den letzten Jahren massiv investiert, um den neusten Vorgaben an Qualität zu entsprechen.
Es wurde bei der Diskussion festgestellt das es wenig Sinn macht die Heilenbecke Talsperre als Reserve stillzulegen, da ein eventuelles kurzfristiges hochfahren im Notfall kaum möglich ist, daher muss die Talsperre und das angeschlossene Wasserwerk in ständigen Betrieb gehalten werden.
Wir Linken Ennepetal werden uns auf jeden Fall für den Fortbestand der Heilenbecke Talsperre bei der Neuvergabe der Konzession für die Wasserversorgung stark machen, aus folgenden Gründen:
- Denn wir Linken betrachten es als strategisch sehr wichtig eine Wasserversorgung auf eigenem Stadtgebiet zu haben. Gerade in Zeiten fortschreitenden Klimawandels.
- In Notfällen ist eine unabhängige Wasserversorgung des Ennepetaler Stadtgebietes für 5-7 Tage sichergestellt.
- Der Heilenbecke Wasserverband ist ein regionales Unternehmen was nur Kostendeckend arbeiten muss, und nicht wie die AVU eine Aktiengesellschaft (Die auch ihre Aktionäre zufriedenstellen muss).

