Die Linke EN und Ortsverband Witten weisen Vorwürfe von Ulla Weiß zurück
Pressemitteilung des geschäftsführenden Kreisvorstands an die WAZ Lokalredaktion Witten
Zunächst einmal möchten wir Ulla Weiß und Oliver Kalusch im Namen aller Mitglieder für
ihre Arbeit der letzten Jahre danken, erklärt Ralf Huchtmeier, Kreisgeschäftsführer und
gleichzeitig Sprecher des Ortsverbandes Die Linke Witten/Wetter.
Wir zollen ihrer Entscheidung, von allen Ämtern zurückzutreten großen Respekt und sind
uns bewusst, dass dies kein einfacher Schritt gewesen ist.
Auch in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie oder der Zeit nach dem Abgang
Sahra Wagenknechts, haben sie durch ihre engagierte Arbeit in Vorständen und im
Stadtrat in Witten dafür gesorgt, dass unsere Partei weiterhin erhalten bleibt. Besonders
danken möchten wir ihnen für ihr Engagement und ihre Expertise im Bereich der Umweltund Naturschutzpolitik.
Allerdings können wir auf die Erklärung vom 4.7.25 in dieser Zeitung nur mit Unverständnis
reagieren. Die Linke hat seit Anfang des Jahres ihre Mitgliederzahl hier im Kreisverband
Ennepe-Ruhr mehr als verdreifacht. Die Einbindung der vielen, häufig jungen Mitglieder ist
eine riesige Chance und stellt alle aber auch vor eine große Herausforderung. Es gilt Kommunikation und Aktivitäten ganz neu zu organisieren. Ortsverbände wurden wieder reaktiviert und neue gründen sich. Es zeigte sich, dass insbesondere im Ortsverband Witten mit Ulla Weiß an der Spitze große Verunsicherung teils auch Überforderung dahingehend entstanden ist, wie dieser Prozess gestaltet werden kann. Hier kam es zu unterschiedlichen Ansichten, zwischen Neumitgliedern einerseits und Ulla Weiß und Oliver
Kalusch andererseits. Alle Versuche, den Konflikt seitens des geschäftsführenden
Kreisvorstands zu moderieren, schlugen leider fehl. Die Auseinandersetzung war auch emotional besetzt, aber Hass war nach unserem Eindruck nicht dabei. Dies wurde uns von vielen Mitgliedern auf Nachfrage auch nochmal zurück gespiegelt. Wir nehmen solche
Hinweise sehr ernst.
Ganz entschieden treten wir aber nun der in der Öffentlichkeit von Ulla Weiß und Oliver
Kalusch verbreiteten Falschinformation entgegen, die Lokalpolitik der Linken und deren
Kreis- und Ortsverbände werde von der Bundesebene bzw. dem Karl-Liebknecht-Haus in Berlin gesteuert. Das ist völlig absurd, wundert sich Simone Arbeiter, seit März Kreissprecherin.
„Ich stelle als Kreissprecherin ja sozusagen das Verbindungsglied zwischen einerseits der Landes- und Bundesebene und andererseits dem Kreisverband und den Ortsverbänden
her. Ich trage Informationen gerade im Hinblick auf den bevorstehenden
Kommunalwahlkampf weiter. Niemals werden hier lokalpolitische Inhalte vorgegeben oder Strukturen diktiert. Wir werden im Hinblick auf die Kommunalwahl gut unterstützt, gestalten aber alles selber. Alle Prozesse laufen demokratisch ab und entsprechen der Satzung und
der Wahlordnung. Gleichzeitig versuchen wir natürlich alle mitzunehmen, ob langjährige
oder neue Mitglieder. Das ist uns bisher schon gut gelungen und bedarf auch dieser neuen
Wege.“
Leider schaden Ulla Weiß und Oliver Kalusch nun damit unserem gemeinsamen Anliegen,
dem Einsatz für ein besseres Leben für alle und gegen die weitere Entsolidarisierung in
dieser Gesellschaft, in dem uns undemokratische Strukturen unterstellt werden. Auch wenn
das sicher nicht ihr Anliegen war, spielt das den wahren Antidemokraten von Rechts in die
Hände, die uns genau mit diesem Argument zu delegitimieren versuchen.
Wir sehen einem herausfordernden, aber auch spannenden Kommunalwahlkampf
entgegen und freuen uns weiter über Unterstützung, ob durch Alt- oder Neumitglied.
Die Linke Ennepe Ruhr Kreis
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