Ratsfraktion Witten

Anfragen

Heilpädagogische teilstationäre Tagesgruppen (HTTG) in Witten

Linksfraktion

- Bestandsaufnahme, Bedarfe und Perspektiven -

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Fraktion Die Linke bittet die Verwaltung um Beantwortung der folgenden Fragen zum aktuellen Stand der heilpädagogischen teilstationären Tagesgruppen in Witten:

Bestand & Kapazitäten

1. Wie viele heilpädagogische teilstationäre Tagesgruppen (HTTG) existieren derzeit in Witten?

2. Wie viele Plätze stehen insgesamt zur Verfügung, und wie viele Plätze pro Einrichtung bzw. pro Gruppe?

 

Auslastung, Zugänge & Wartelisten

1. Wie ist die momentane Auslastung (Soll/Ist)?

2. Gibt es Wartelisten? Wenn ja: Wie viele Kinder stehen aktuell auf der Warteliste?

3. Wie lang sind die durchschnittlichen Wartezeiten?

4. Welche Gründe führt die Verwaltung für bestehende Engpässe an?

 

Bedarfslage & Zielgruppen

1. Wie bewertet die Verwaltung den aktuellen Bedarf an HTTG-Plätzen insgesamt?

2. Liegen der Verwaltung Erkenntnisse vor, dass insbesondere Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, PDA-Profilen oder weiteren komplexen Entwicklungsbedarfen aktuell nicht angemessen versorgt werden können?

3. Fließen diese Bedarfe systematisch in die Jugendhilfeplanung ein?

Personal & Trägerlandschaft

1. Mit welchen Trägern kooperiert die Stadt Witten im Bereich der HTTG?

2. Wie stellt sich die Personalausstattung dar (Soll/Ist,offene Stellen, Qualifikationen)?

3. Gibt es Probleme bei der Fachkräftegewinnung?

 

Perspektiven, Ausbau & Zwischenlösungen

1. Plant die Verwaltung kurzfristig oder mittelfristig den Ausbau heilpädagogischer teilstationärer Tagesgruppen?

2. Welche Hürden bestehen aus Sicht der Verwaltung

(Finanzierung, Räumlichkeiten, Personal, Trägerkooperationen)?

3. Welche Entlastungs- oder Übergangslösungen stehen Familien zur Verfügung, die aktuell keinen Platz erhalten?

 

Begründung:

Die Nachfrage nach heilpädagogischen teilstationären Tagesgruppen steigt kontinuierlich. Familien mit Kindern mit besonderen Entwicklungsbedarfen – insbesondere im Bereich Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, PDA und weiteren komplexen Profilen – sind zunehmend auf verlässliche, qualifizierte und niedrigschwellige teilstationäre Angebote angewiesen. Eine aktuelle Datengrundlage ist daher unverzichtbar für eine bedarfsgerechte Jugendhilfeplanung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ben Luckner                   Sabrina Wickel

Fraktionsvorsitzender          Ratsmitglied


 

Die Linke

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