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Keine Erhöhung der Hundesteuer!

Linksfraktion

Haushaltsantrag LINKE 2025/26: Änderung des Haushaltssicherungskonzepts 2025/26:

Punkt 3.5.1 Keine Erhöhung der Hundsteuer ab 2026

 

 

Sehr geehrter Herr König,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Witten beantragt die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzepts im Punkt 3.5.1, S. 16, wie folgt zu ändern:

 

Auf eine Erhöhung der Hundesteuer um 42 €pro Hund und Jahrab 2026 wird verzichtet.

 

Begründung:

 

Viele Bürgerinnen und Bürger müssen mit wenig Geld die immensen Preiserhöhungen bei Lebensmitteln, Energie und Strom bewältigen. Da wird es für sie sehr schwierig, auch noch mehr Steuern für ihre geliebten Hunde zahlen zu müssen.

 

Hunde besitzen für die meisten Besitzer:innen eine große soziale Funktion. Sie beugen der Vereinsamung vor. Sie motivieren ihre Besitzer:innen zu mehr Spaziergängen und fördern so indirekt ihre Gesundheit.

 

Auch nach Corona sind die Zahlen der seelisch Erkrankten weiterhin hoch und in der Tendenz steigend. Haustiere, insbesondere Hunde können hier eine große Hilfe für die seelische Stabilität darstellen.

 

Eine Erhöhung der Hundesteuer ist für Hundebesitzer:innen eine große Herausforderung. Futter und andere Kosten sind in den letzten Jahren bereits stark gestiegen.

 

Vor mehreren Jahren ist die Gebührenordnung für Tierärzte im Schnitt um 20 Prozent angehoben worden. Die Behandlung der Tiere ist viel teurer geworden.

 

Zusätzlich erhöhen sich die Kosten, wenn Tierarztpraxen von internationalen Konzernen wie AniCura und Evidensia übernommen werden. Die Gebührenordnung für Tierärzte ist hier auch gültig. Aber Erfahrungen zeigen, dass Praxen im Besitz eher nach billigem Ermessen einen mehrfachen Satz verlangen. Sie haben oft teure Geräte, deren Nutzung weitere Kosten verursachen.  Auch in Witten gibt es bereits Praxen, die dem Konzern AniCura gehören. AniCura wiederum ist vom Lebensmittel­riesen Mars übernommen worden.
Nachzulesen hier:

www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/tierkliniken-investoren-101.html

 

 

Aus diesen Gründen lehnen wir eine Erhöhung der Hundesteuer um 42 € ab 2026, wie sie im Haushaltssicherungskonzept 2025/26 vorgeschlagen wird, ab.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ulla Weiß

(Fraktionsvorsitzende)


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