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Zukunft der U 3-Betreuung in der AWO Kita Zum Ledderken an der Augustastraße

Linksfraktion

- Es gibt dringende Fragen

Sehr geehrter Herr König,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

auch in Witten ist der Bedarf an Kitaplätzen groß. Insbesondere die U 3-Plätze sind sehr begehrt und eigentlich immer zu wenige.

 

Daher war es überraschend von besorgten Eltern zu erfahren, dass in der AWO Kita Zum Ledderken an der Augustastraße die vorhandenen U 3-Plätze gefährdet erscheinen.

Nach einer Besichtigung der Kita Zum Ledderken an der Augustastraße stellen wir folgende Fragen an die Verwaltung der Stadt Witten. Über erste mündliche Antworten im nächsten Jugendhilfeausschuss am 28.5.2024 freuen wir uns.

1. Zurzeit werden in der Kita Zum Ledderken an der Augustastraße 10 Kinder unter 3 Jahren betreut. Von Seiten der Eltern und der Beschäftigten wird eine große Zufriedenheit mit der dortigen Arbeit signalisiert. Trotzdem erreichten uns Aussagen, dass die Zukunft dieser seit vielen Jahren wertgeschätzten Einrichtung in der bisherigen Form als U 3 – Betreuung unsicher sei. Liegen der Verwaltung dazu nähere Erkenntnisse vor?

 

2. Die Kita erhielt in der letzten Zeit Hinweise, dass es Vorschläge zur Verbesserung des Schlafraums bezüglich einzelner Einrichtungselemente und bezüglich der Größe gäbe. Im Gespräch wurden die bereits durchgeführten Veränderungen dargestellt. Bezüglich der Raumgröße gibt es Vorschläge zum Tausch mit einem Nebenraum, der bisher für ein Bällebad etc. genutzt wird. Sind diese bereits vorgenommenen Veränderungen und die weiteren Vorschläge der Stadt Witten bekannt?

 

3. Aufgrund der großen Zufriedenheit der Eltern gibt es bereits jetzt Planungen, fünf weitere Geschwisterkinder in diesem und nächsten Jahr dort fest anzumelden. In welcher Form plant die Stadt Witten diesen Wünschen der Eltern nachzukommen?

 

4. Die große Zufriedenheit der Eltern geht auch auf das große Engagement der dort Beschäftigten zurück. Selbst in der schwierigen Coronazeit gab es in der U 3-Gruppe nur wenige Ausfälle der Betreuungszeit. Die große Versorgungssicherheit und die gute pädagogische Förderung sind für die Eltern sehr wichtige Punkte. Insbesondere sind die Eltern sehr zufrieden mit der Förderung der jüngsten Kinder, die in kurzer Zeit große Entwicklungsschritte machen. Es ist zu befürchten, dass diese hohe Qualität der Arbeit bei einer möglichen Verdoppelung der Kinderzahl und bei einer möglichen Ausweitung des Altersspektrums auf 2 – 6 Jahre nicht mehr erhalten bleiben kann. Gibt es Möglichkeiten, die bisherige Konzeption der Einrichtung über 2025 hinaus zu erhalten?

 

5. Es gibt erste Hinweise, dass statt der reinen U 3-Gruppe zukünftig ein größeres Altersspektrum von 2 – 6 Jahren mit einer Verdoppelung der Kinderzahl geplant sei. Zurzeit verfügt die Einrichtung über einen neu renovierten Sanitärraum mit zwei Waschbecken und zwei Toiletten sowie eine kleine Küche. Für die bisher hier betreuten 10 U 3 - Kinder ist es optimal. Bei einer Verdoppelung der Kinderzahl erscheinen der Sanitärraum und die Küche als zu klein für die gute Versorgung der Kinder. Wie bewertet die Stadt Witten diese Überlegungen?

 

6. Durch die vielen Hinweise auf mögliche Veränderungen sind sowohl die Eltern der U 3 – Kinder als auch die Beschäftigten vor Ort verunsichert. Ist geplant, die Eltern als auch die Beschäftigten im direkten Gespräch über die jetzige Situation aufzuklären?

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ulla Weiß                                                                   Oliver Kalusch

(Fraktionsvorsitzende)                                               (Ratsmitglied)


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