Aktuelle Nachrichten

von den Schwelmer Linken

Ermittlungen gegen den Beigeordneten Ralf Schweinsberg

Die Linke Schwelm

„Erst die Unruhe über die Ablösung des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse und die Nachfolgeregelung, dann die ausufernden Kosten beim Rathausneubau, der sich architektonisch nicht in das Stadtbild einfügt, und nun die Ermittlungen gegen den Beigeordneten Schweinsberg – Schwelm kommt nicht zur Ruhe!“, so Linda Voss, Ratsmitglied der Schwelmer Linken.

Der Sprecher des Ortsvorstands, Jürgen Senge, ergänzt: „Für jeden Menschen gilt die Unschuldsvermutung, auch für Herrn Schweinsberg. Es ist aber für alle Beteiligten, insbesondere die Beschäftigten der Stadtverwaltung, belastend, wenn sich solch ein Verfahren hinzieht. Warum hat der Bürgermeister nicht seinen Beigeordneten erstmal von der Arbeit freigestellt, um den Druck auf die Beschäftigten zu nehmen? Herr Schweinsberg war ohnehin mehrere Wochen krank.“ Und er führt weiter aus: „Als langjähriger Personalrat weiß ich, wie man solche Probleme löst. Das geht am schnellsten im Konsens. Das jetzige Vorgehen jedenfalls sorgt für eine maximale Verunsicherung in der Belegschaft und trägt nicht zu einem vertrauensvollen Umgang bei. Es gibt nichts Schlimmeres in der Personalpolitik als eine Belegschaft, die sich nicht ernst genommen und alleingelassen fühlt.“

Jürgen Feldmann, Fraktionsvorsitzender der Linken, meint zu den Vorfällen: „Schwelm muss endlich mal aus den Negativschlagzeilen herauskommen. Ein Bürgermeister sollte sich schützend vor die Beschäftigten stellen und nicht bei einer Besprechung in Anwesenheit des Beschuldigten so tun, als ob alles wieder in Ordnung sei. Wir allen wollen notfalls lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Herr Schweinsberg wird 2026 planmäßig aus dem Dienst ausscheiden. Wie schon von uns geäußert, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass seine Nachfolge im Rahmen einer Absprache zwischen SPD und CDU als Kompensation der Zustimmung der CDU zur Wiederwahl von Herrn Langhard zum Bürgermeister, durch ein CDU-Mitglied nachbesetzt wird.“

„Die Linke steht auf jeden Fall an der Seite der Beschäftigten in der Stadtverwaltung und wird sich auch schützend vor sie stellen“, so Feldmann abschließend.