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von den Schwelmer Linken

Stadtrat ignoriert Antrag auf Einführung eines kommunalen Mehrweggebots

Die Linke Fraktion im Rat der Stadt Schwelm

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss am 20.11. hat dieser die Einführung eines kommunalen Mehrweggebots bei öffentlichen Veranstaltungen abgelehnt. Für die Schwelmer Linke ist dies ein falsches Signal, so Linda Voss, Sprecherin und Ratsmitglied: „Wir finden es mehr als ärgerlich, dass der Antrag einer Bürgerin, die sich wirklich Gedanken und einen konstruktiven Vorschlag zur Abfallvermeidung in Schwelm gemacht hat, abgelehnt wird, ohne überhaupt darüber zu diskutieren. Die Entscheidung ist völlig kontraproduktiv zur Müllvermeidung, den Herausforderungen durch den Klimawandel und verstärkt den Ressourcenverbrauch.“ 

Ratsmitglied Dominik Hoffmann ergänzt: „Genauso wie Frau Nagata, die im Rahmen von regelmäßigen Clean-Up Aktionen mit Freiwilligen die Stadt sauber hält, sehen wir hier Stadt und Politik in der Verantwortung, zukunftsfähige Konzepte zu erarbeiten. Nur die Grünen und die Linke stimmte für das Konzept. Das wird weder der Umwelt noch dem ehrenamtlichen Engagement der Antragstellerin gerecht. Am wenigsten gerecht wird es den Bürgerinnen und Bürgern, die laut Heimatcheck der Lokalpresse 2025 Sauberkeit als wichtigstes Thema in Schwelm äußerten.“

Jürgen Senge, Sprecher des Ortsverbandes, ist ebenfalls enttäuscht und schließt mit einem Vorschlag: „Es spart ja Verwaltungsaufwand, dass die Schwelmer Bürgerinnen und Bürger sich nun nicht mehr bei der TBS über Müll im Stadtgebiet beschweren müssen. Sie wenden sich am besten direkt an die Politikerinnen und Politiker von CDU und SPD, die es noch nicht mal für nötig gefunden haben, in der Sitzung ihre Ablehnung zum Bürgerantrag zu begründen. Das ist echte Ignoranz gegenüber Frau Nagata und dem Wahlvolk.“