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von den Schwelmer Linken

Vandalismus im Schwelmer Tunnel bekämpfen

Die Linke Fraktion im Rat der Stadt Schwelm

Die immer wiederkehrenden Vandalismusschäden im Tunnel, durch den der Radweg Unter dem Karst führt, müsse Konsequenzen haben, so die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Schwelm. „Es kann nicht sein,“ meint Marius Ramm, Mitglied in der Radwegekommission, „dass die Zerstörung der Beleuchtung, das Abreißen von Infotafeln und der Diebstahl von Forschungskameras dazu führt, dass sich Stefan Voigt, der Eigentümer des Tunnels, um die Erneuerung der Gegenstände kümmern muss. Da durch die Vandalismusschäden nicht nur die Verkehrssicherheit gefährdet, sondern auch das individuelle Sicherheitsgefühl beeinträchtigt wird, sollte die Stadt Schwelm hier handeln und aktiv werden.“

Ratsmitglied Dominik Hoffmann ergänzt die Ausführungen und verweist auf einen Antrag, den seine Fraktion dazu eingebracht hat. „Wenn wir wollen, dass die ökologische Verkehrswende in absehbarer Zeit gelingt und dass zwischen den Orten des Ennepe-Ruhr-Kreises ein gut ausgebautes Radwegenetz besteht, müssen wir für vernünftige und sichere Wege sorgen. Wir fordern daher die Stadt Schwelm auf, die Zuständigkeit für die Sicherheit des Radweges zu übernehmen und erneut für eine Beseitigung der Schäden zu sorgen.“ Damit aber, so die Fraktion Die Linke, sei es nicht getan. „Die Wiederherstellung sollte dazu genutzt werden, die Infotafel mit QR-Codes zu versehen, die auf die jeweilige Besonderheit an Ort und Stelle hinweisen. Schließlich würde es auch nicht schaden, wenn an den Eingängen zum Tunnel Hinweise stehen würden, dass der Tunnel überwacht wird und jegliche Beschädigung angezeigt wird. „Wir wollen“ schließt Hoffmann, „dass der Tunnel viel genutzt wird und wir so in Schwelm zum Vorreiter für Radverkehr in der Umgebung werden. Dazu gehört auch der baldige Lückenschluss zwischen dem Radweg Unter dem Karst und der Wuppertaler Nordbahntrasse.“