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von den Schwelmer Linken

Wird das Rathaus zum Fass ohne Boden?

Die Linke Schwelm

„Jetzt schlägt es 13!“ Unter diesem Motto fand am 17.5. parallel zum Tag der offenen Tür zur Rathauseröffnung von 13-14 Uhr ein Infostand der Schwelmer Linken auf dem Bürgerplatz statt. Auf einem Flugblatt hatte die Linke die Kostenentwicklung beim Rathausbau vom Beginn der Planung bis heute für die Bürgerinnen und Bürger an Beispielen dokumentiert.

„Wir verkennen nicht,“ so Linda Voss, Sprecherin des Ortsverbandes, „dass die Beschäftigten nicht vernünftigen und zeitgemäßen Büros untergebracht werden sollen.“ „Auch sind wir für den Bau eines ökologisches und möglichst effizientes Rathaus.“ stimmt ihr Jürgen Senge, Sprecher der Schwelmer Linke zu. „Aber der Kostensteigerung beim Rathausbau werden viele anderen notwendige Projekte wie z.B. ein neues Freibad und die Sanierung von Schulen zum Opfer fallen bzw. diese werden auf die lange Bank geschoben.“ Vollenden beide.

Jürgen Feldmann, Fraktionsvorsitzender der Schwelmer Linken, pflichtet bei:“ Unabhängig davon, dass ein Bau auf dem Gelände Schillerstraße/Moltkestraße damals viel billiger gekommen wäre, haben Planungsfehler und immer neue Umbauwünsche den Preis in exorbitante Höhen getrieben. Statt möglicher 16 Millionen Euro gehen wir nun auf die 40 Millionen Euro Baukosten zu!“

Debora Voet, Mitglied im Ortsvorstand, fragt, ein bekanntes Lied zitierend: „Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt? Wer hat so viel Pinke-Pinke, wer hat so viel Geld?“

Jürgen Feldmann schließt mit den Worten: „Die Zeche wird wieder der sog. kleine Mann zahlen müssen, d.h. irgendwann wird es Steuererhöhungen und Leistungseinschränken geben. Wir als Linke wollten so etwas jedenfalls nicht!“