PM: Kommunalwahl entscheidet über das Schicksal des Vöckenbergs

Die Linke Witten

Der Vöckenberg steht erneut auf der Kippe. Nach der Kommunalwahl im September entscheidet der neue Stadtrat, ob die Fläche grün bleibt – oder als Gewerbegebiet versiegelt wird.

 

„Eine rechte und konservative Mehrheit würde im Stadtrat die Zerstörung vorantreiben. Aber auch bei schwarz-grünen oder schwarz-roten Bündnissen gibt es keine Sicherheit, weil die CDU beteiligt ist“, warnt Ben Luckner, Spitzenkandidat der Linken.

 

Die Debatte um den Vöckenberg beschäftigt Witten seit Jahrzehnten. Umweltfachleute heben seine Rolle als Frischluftschneise und klimatisch bedeutender Grünzug hervor. Er bietet außerdem hoch fruchtbaren Boden für regionale, biologische Landwirtschaft. Dennoch weist der Regionalplan Ruhr die Fläche inzwischen als mögliches Gewerbe- und Industriegebiet aus. Damit liegt die Entscheidung allein beim künftigen Rat.

 

Die Linke verweist auf Alternativen: Anstatt Natur zu zerstören, könnten bereits versiegelte Standorte wie die Industriebrache der Thyssen-Deponie genutzt werden. „Nur eine starke Linke im neuen Rat garantiert Mehrheiten, die den Vöckenberg wirklich schützen“, betont Sabrina Wickel, Listenplatz 2.

 

Mit dem Wahlplakat „Vöckenberg bleibt grün!“ macht die Partei deutlich: Für sie hat der Erhalt der Fläche oberste Priorität.